Auftragsverarbeitung

Wer Geodaten mit Personenbezug verarbeiten lässt — Adressen in Sachdaten, Flurstücke mit Eigentümerbezug, Leitungsdaten mit Anschlussnehmern —, braucht nach Art. 28 DSGVO einen Vertrag darüber. Diese Seite sagt vorab, was darin steht.

Vertrag anfordern

Diese Seite fasst den Inhalt zusammen. Den unterschriftsfähigen Vertragstext erhalten Sie über Kontakt — mit Ihren Angaben als Verantwortlichem ausgefüllt.

Gegenstand und Zweck

GeoVerto verarbeitet ausschließlich, was Sie hochladen, und ausschließlich, um es zu analysieren, zu prüfen und in ein anderes Format zu überführen. Es findet keine Auswertung, keine Anreicherung und keine Weitergabe zu eigenen Zwecken statt.

Welche Daten betroffen sein können

  • Inhalte der hochgeladenen Dateien, einschließlich personenbeziehbarer Sachdaten.
  • Kontodaten der Nutzer Ihrer Organisation: E-Mail-Adresse, Passwort-Hashwert, Anmeldezeitpunkte, Rolle.
  • Technische Protokolldaten. Die IP-Adresse wird ausschließlich als gesalzener Hashwert gespeichert, nie im Klartext.

Unterauftragnehmer

Vollständig aufgeführt unter Unterauftragnehmer. Kurz: Der Server und der E-Mail-Versand laufen bei Hetzner in Deutschland, die Zahlungsabwicklung über Stripe Payments Europe, Ltd. in Dublin. Kein Unterauftragnehmer sieht Ihre hochgeladenen Dateien.

Technische Maßnahmen — mit den Lücken

Vorhanden: Übertragung nur verschlüsselt; Downloads ausschließlich über zeitlich begrenzte, signierte Adressen (15 Minuten); keine öffentlich erreichbaren Speicherbereiche; SHA-256-Prüfsummen für jede Datei; ein Verarbeitungsnachweis je Auftrag; automatischer Löschlauf alle fünf Minuten; tägliche Datenbanksicherung mit Rücksicherungsprobe — die Sicherung wird jede Nacht testweise eingespielt, eine Sicherung, die sich nicht zurückspielen lässt, ist keine.

Offen, und das steht auch im Vertragsentwurf: Es gibt keine Isolierung zwischen einzelnen Konvertierungsaufträgen — alle laufen im selben Prozessraum. Es gibt keinen wiederkehrenden externen Penetrationstest. Und die Sicherungen liegen bisher auf derselben Maschine, es gibt also keine Kopie an einem anderen Ort.

Diese drei Punkte gehören vor einem Einsatz mit besonders schutzbedürftigen Daten gesondert bewertet. Sie stehen hier, weil ein Vertragspartner sie kennen muss, bevor er unterschreibt — nicht danach. Der jeweils aktuelle Stand ist auch auf Sicherheit nachlesbar.

Löschung

Ohne Anmeldung wird nichts aufbewahrt: Die Eingabe wird gelöscht, sobald die Umwandlung durch ist, das Ergebnis mit dem Download; tritt keines von beidem ein, greift eine Notfrist von 15 Minuten. Mit kostenlosem Konto werden Uploads nach 24 Stunden gelöscht, mit gebuchtem Tarif nach 30 Tagen; Ergebnisdateien folgen der Frist ihrer Quelldatei. Gelöscht heißt gelöscht: Die Datei verschwindet aus dem Objektspeicher, nicht nur aus einer Liste. Vorzeitiges Löschen ist jederzeit möglich, Einzelheiten unter Datenschutz.

Kontrollrechte

Sie dürfen sich davon überzeugen, dass die zugesagten Maßnahmen eingehalten werden. In der Praxis heißt das heute: Auskunft und Nachweise auf Anfrage. Ein Zertifikat nach ISO 27001 oder eine vergleichbare Prüfung durch Dritte liegt nicht vor — wer das braucht, sollte das vor einer Beauftragung wissen.