Barrierefreiheit

Ziel ist WCAG 2.2 AA. Diese Seite beschreibt den tatsächlichen Ist-Stand im Code (siehe docs/accessibility.md) — sie ist keine Zertifizierung und keine rechtsverbindliche Erklärung zur Barrierefreiheit.

Umgesetzt

  • Sichtbare Tastaturfokus-RingeImplementiert

    Einheitlicher :focus-visible-Ring app-weit, auch in der neuen Produktanwendungs-Navigation.

  • Kontrast in Hell/DunkelImplementiert

    Farbtoken sind für beide Modi einzeln definiert, nicht nur automatisch abgeleitet.

  • Keine reine Farbcodierung bei StatusImplementiert

    Status-Badges (z. B. auf /formate) tragen immer Text, nie nur Farbe.

  • Tastaturbedienbare Upload-FlächeImplementiert

    Die Dropzone im Konverter ist per Tastatur bedienbar (role="button", Enter/Leertaste) mit einem für Screenreader zugänglichen Datei-Input.

  • Sprungmarke „Zum Inhalt springen“Implementiert

    Auf allen Seiten — im Produktbereich und seit dem 27. Juli 2026 auch auf den öffentlichen Seiten. Dort fehlte sie zuvor ganz: Wer mit der Tastatur navigierte, durchlief auf jeder Seite erst sieben Navigationslinks, ehe er beim Inhalt ankam. Auch im Produktbereich sprang der Fokus vorher nicht wirklich mit — die Marke scrollte nur, und die nächste Tabulatortaste lief wieder oben weiter.

  • Semantische TabellenImplementiert

    Layer-/Format-/Feld-Tabellen nutzen echtes <table>-Markup statt gestylter <div>-Raster.

  • Reduzierte BewegungImplementiert

    Globale prefers-reduced-motion-Regel, die alle Übergänge/Animationen entschärft.

  • Automatisierter axe-core-TestlaufImplementiert

    29 Seiten werden bei jedem Testlauf gegen WCAG 2.1/2.2 Stufe A und AA geprüft — öffentliche Seiten, Konverter und der Produktbereich. Der erste Lauf fand zwei Verstöße der Einstufung „serious“ auf 14 von 16 Seiten: Links im Fließtext waren nur an ihrer Farbe erkennbar, und das Datei-Auswahlfeld lag verschachtelt im klickbaren Bereich der Ablagefläche. Beides ist behoben.

  • Messbare WCAG-2.2-KriterienImplementiert

    Fünf Prüfungen für das, was sich rechnen lässt: Zielgröße 2.5.8 samt der Abstands-Ausnahme, Überschriftenhierarchie 1.3.1, „Fokus nicht verdeckt“ 2.4.11, Passwortfelder 3.3.8 (Einfügen und Passwortverwaltung müssen erlaubt bleiben) und deutschsprachige Beschriftungen für Vorlesehilfen 3.1.1. Ein Befund dabei: aria-label="Breadcrumb" auf zwölf Seiten — englisch vorgelesen mit deutscher Stimme, behoben. Ein zweiter am 28.07.2026: ein Warn-Abzeichen mit 4,49:1 Kontrast statt der geforderten 4,5:1.

  • Automatisierte TastaturprüfungImplementiert

    Sieben Prüfungen bei jedem Testlauf, die axe grundsätzlich nicht abdecken kann: axe prüft Markup, nicht Bedienbarkeit. Geprüft werden die Sprungmarke in beiden Layouts (und ob der Fokus dabei tatsächlich mitspringt), ein sichtbarer Fokus über zwanzig Tabulatorschritte, das Ausbleiben einer Tastaturfalle zwischen Kopf- und Fußbereich, die Bedienbarkeit der Upload-Fläche sowie des Erscheinungsbild-Umschalters. Dabei fiel auf, dass dieser zwei Beschriftungen trug — eine davon wurde nie vorgelesen; jetzt ist es eine.

Noch nicht gemacht

  • Manuelle Tastaturtest-SessionNicht vorhanden

    Noch keine vollständige, dokumentierte Tastatur-Durchklick-Session über die ganze App durch einen Menschen. Die automatisierten Tastaturprüfungen (siehe oben) decken ab, ob man überall hinkommt und den Fokus sieht — nicht, ob die Reihenfolge sinnvoll und die Beschriftungen verständlich sind. Das bleibt eine Frage des Urteils, und dafür gibt es kein Werkzeug.

  • Screenreader-Test (NVDA/VoiceOver)Nicht vorhanden

    Bisher keine strukturierte Prüfung mit einem echten Screenreader.

  • Externe WCAG-Prüfung/ZertifizierungNicht vorhanden

    Keine externe Auditierung — alle Angaben hier sind Selbsteinschätzung des Entwicklungsstands.

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