Hilfe · Vom Upload zum Download

Hilfe

Die Fragen, die beim Arbeiten mit GeoVerto tatsächlich aufkommen — mit den konkreten Zahlen dahinter, so wie der Server sie durchsetzt.

Meine Daten

Was passiert mit den Dateien, die ich hochlade?

Sie werden auf einem Server in Deutschland verarbeitet und wieder gelöscht. Ohne Anmeldung wird nichts aufbewahrt: Die hochgeladene Datei wird gelöscht, sobald die Umwandlung durch ist — ob sie geklappt hat oder nicht —, und das Ergebnis in dem Moment, in dem Sie es herunterladen. Holt es niemand ab, ist spätestens nach 15 Minuten beides weg. Mit kostenlosem Konto beträgt die Aufbewahrung 24 Stunden, mit bezahltem Tarif 30 Tage; dort folgen Ergebnisdateien derselben Frist wie die Quelldatei.

Ein einzelner Download-Link gilt 15 Minuten und wird beim Klick neu erzeugt. Das ist etwas anderes als die Aufbewahrung: Der kurze Link schützt die Datei davor, weitergereicht zu werden — gelöscht wird sie erst mit Ablauf der Frist oben.

Gelöscht heißt gelöscht: Die Datei verschwindet aus dem Objektspeicher, nicht nur aus einer Liste. Einzelheiten im Datenschutz.

Sieht sich jemand meine Daten an?

Nein. Auch der Betrieb kommt nicht ohne Weiteres heran: Ein Support-Zugriff muss von einem Eigentümer oder Administrator Ihrer Organisation ausdrücklich freigegeben werden, ist dann ausschließlich lesend, läuft von selbst ab und lässt sich jederzeit widerrufen. Jeder Abruf darunter wird für Ihre Organisation protokolliert.

Auch in den Betriebsprotokollen stehen keine Dateinamen, Koordinaten oder Attributwerte — nur Kennungen, Zeitpunkte und Fehlerarten.

Werden Cookies gesetzt oder Daten an Dritte übertragen?

Ohne Ihre Einwilligung wird nichts von fremden Servern geladen — keine Schriftarten, keine externen Kartenkacheln. Die einzige Ausnahme ist Google Analytics, und das nur, wenn Sie im Banner einwilligen; lehnen Sie ab, geht jede Anfrage Ihres Browsers ausschließlich an geoverto.de. Ein Cookie gibt es außerdem nur nach einer Anmeldung: Es hält Ihre Sitzung. Die Einzelheiten stehen in Abschnitt 8 und 9 des Datenschutzes; Ihre Entscheidung ändern Sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ in der Fußzeile.

Formate und Koordinaten

Warum muss ich bei DXF ein Koordinatensystem angeben?

Weil DXF keines mitspeichert. CAD-Zeichnungen enthalten Koordinaten ohne die Angabe, worauf sie sich beziehen.

GeoVerto fragt das System deshalb ab. Ein falsch angenommenes Koordinatensystem erzeugt keine Fehlermeldung, sondern Koordinaten, die plausibel aussehen und trotzdem hunderte Kilometer danebenliegen — und das fällt oft erst auf, wenn die Daten schon weitergegeben sind. Bei deutschen Vermessungs- und Planungsdaten ist es meist EPSG:25832; im Zweifel hilft eine Nachfrage beim Datenlieferanten.

Warum muss ich ein Shapefile als ZIP hochladen?

Ein Shapefile ist kein einzelnes File, sondern mindestens vier: .shp (Geometrie), .shx (Index), .dbf (Attribute) und .prj (Koordinatensystem). Fehlt die .prj, ist das Koordinatensystem unbekannt — GeoVerto meldet dann 0 % Konfidenz und bittet um die Angabe.

Welche Formate werden unterstützt?

Die vollständige Liste mit Lese- und Schreibfähigkeit steht unter Formate und wird automatisch aus der laufenden Installation erzeugt — sie zeigt also den tatsächlichen Stand dieses Servers.

Nicht unterstützt: DWG (das binäre AutoCAD-Format) — exportieren Sie es im CAD-Programm als DXF. Punktwolken (LAS/LAZ) ebenfalls noch nicht.

Qualitätsbericht

Was bedeutet „ungültige Geometrie“?

Eine Fläche, die sich selbst überschneidet, ein Ring, der nicht geschlossen ist, ein Loch außerhalb der Fläche. Solche Geometrien sind in vielen Programmen darstellbar und brechen trotzdem bei Verschneidungen, Flächenberechnungen oder beim Import in eine Datenbank.

GeoVerto zeigt die betroffenen Objekte auf der Karte und kann sie auf Wunsch beim Konvertieren begradigen. Zum Ausprobieren gibt es eine absichtlich fehlerhafte Beispieldatei.

Was ist die „CRS-Konfidenz“?

Wie sicher das Koordinatensystem erkannt wurde. 97 % heißt: eindeutig aus den Metadaten der Datei gelesen. 0 % heißt: keine Angabe vorhanden — dann steuern Sie es bei. Werte dazwischen entstehen, wenn nur eine Vermutung möglich ist, etwa anhand der Lage der Daten.

Grenzen

Warum wurde mein Upload abgelehnt?

Drei häufige Gründe:

  • Zu groß. Ohne Anmeldung sind 100 MB je Datei erlaubt, mit Konto 2 GB.
  • Zu viele Uploads. Pro Stunde: 3 ohne Anmeldung, 200 mit Konto, 1000 mit API-Schlüssel. Der Zähler hängt am Zugang, nicht an der Datei.
  • Verdächtiges Archiv. ZIPs werden vor dem Auspacken geprüft — auf Pfadangaben, die aus dem Zielordner herausführen, auf symbolische Verknüpfungen und auf ein unplausibles Verhältnis zwischen gepackter und entpackter Größe.

Kann ich das automatisiert nutzen?

Ja. Es gibt eine dokumentierte HTTP-Schnittstelle, ein TypeScript- und ein Python-SDK sowie Webhooks, damit Sie nicht im Sekundentakt nachfragen müssen. API-Schlüssel legen Sie im angemeldeten Bereich an.

Es geht etwas nicht

An wen wende ich mich?

Über Kontakt. Hilfreich ist die Kennung des betroffenen Auftrags — sie steht in der Jobliste und in der Adresszeile.

Schicken Sie uns die Datei bitte nicht ungefragt mit. In den meisten Fällen genügt die Kennung; und wenn wir wirklich hineinsehen müssen, fragen wir einen befristeten Zugriff an, den Sie freigeben — dann bleibt die Datei dort, wo sie ohnehin schon liegt.

Ist GeoVerto gerade gestört?

Der aktuelle Zustand von Datenbank, Speicher und Warteschlange steht unter Status — direkt aus dem laufenden System abgefragt.