CSV

CSV (Comma Separated Values) ist kein originäres Geodatenformat, wird aber sehr häufig für Ortslisten, Adressdaten und Messwerte mit Koordinatenspalten verwendet — z. B. Exporte aus Excel, Datenbanken oder Sensordaten.

Wofür wird CSV mit Koordinaten verwendet?

Vor allem als einfaches Austauschformat für Ortslisten und Messpunkte aus Tabellenkalkulationen oder Datenbanken, die anschließend in einer GIS-Anwendung oder Webkarte weiterverarbeitet werden sollen.

Aufbau

Eine Kopfzeile mit Spaltennamen, danach eine Zeile pro Objekt. Die Geometrie steckt entweder in zwei getrennten Spalten (Longitude/Latitude oder Rechtswert/Hochwert) oder in einer einzelnen WKT-Textspalte (z. B. POINT (13.405 52.52)).

Trennzeichen und Dezimaltrennzeichen

International übliches Komma als Spaltentrennzeichen mit Punkt als Dezimaltrennzeichen, oder das in Deutschland/Excel übliche Semikolon als Spaltentrennzeichen mit Komma als Dezimaltrennzeichen (z. B. 52,52) — GeoVerto erkennt beide Varianten automatisch.

Koordinatensystem

CSV speichert selbst kein Koordinatensystem — es muss beim Import explizit angegeben werden.

Einschränkungen

  • Kein natives Geometrieformat — Koordinaten müssen in normalen Textspalten stehen.
  • Nur Punktgeometrien praktikabel; Linien/Flächen nur über eine WKT-Spalte möglich.
  • Kein Koordinatensystem in der Datei selbst gespeichert.

Werkzeuge

Der generische Online-Konverter liest CSV für beliebige Zielformate aus der Formatliste.