CSV in KML umwandeln
Wandeln Sie CSV-Tabellen mit Koordinatenspalten in KML für Google Earth um. GeoVerto erkennt Longitude-/Latitude-, Rechtswert-/Hochwert- oder WKT-Spalten, übernimmt eine Namensspalte als Beschriftung der Placemarks und zeigt vor der Konvertierung eine Vorschau der erkannten Objekte.
Trennzeichen (Komma/Semikolon/Tab) wird automatisch erkannt — siehe CSV-Format für Details.
- Dateigröße
- 100 MB je Datei ohne Konto — mehr mit kostenlosem Konto
- Löschung
- Eingabe nach der Umwandlung, Ergebnis mit dem Download — spätestens nach 15 Minuten
- Verarbeitung
- Server in Deutschland, verschlüsselte Übertragung — Details
Unterstützte Eingabe
Eine einzelne .csv-Datei mit Kopfzeile (Dateigrenze und Löschfrist stehen oben unter dem Uploadfeld). Details zum Format: CSV-Format.
Trennzeichen und Dezimaltrennzeichen
GeoVerto erkennt das Spaltentrennzeichen automatisch (Komma, Semikolon oder Tab) — das ist auch der Grund, warum deutsche Exporte mit Semikolon als Trennzeichen und Komma als Dezimaltrennzeichen (z. B. 52,52) korrekt gelesen werden: Sobald das Semikolon als Trennzeichen erkannt ist, kann das Komma eindeutig als Dezimalpunkt interpretiert werden. Eine Datei, die sowohl Komma als Trennzeichen als auch als Dezimaltrennzeichen verwendet, ist dagegen nicht eindeutig auflösbar — in diesem Fall bitte Semikolon als Trennzeichen exportieren.
Spaltenerkennung und Eingabe-CRS
GeoVerto schlägt anhand gängiger Spaltennamen (lon/lat, rechtswert/hochwert, wkt) automatisch passende Spalten vor — die Auswahl lässt sich vor der Konvertierung jederzeit ändern. Da eine CSV-Datei selbst kein Koordinatensystem speichert, muss das Eingabe-CRS explizit angegeben werden (Standard: WGS 84/EPSG:4326 für Longitude/Latitude; bei Rechtswert/Hochwert meist ein UTM- oder Gauß-Krüger-System, z. B. EPSG:25832).
Was wird übernommen?
- Jede Zeile mit gültigen Koordinaten wird zu einem Placemark; eine WKT-Spalte liefert auch Linien und Polygone.
- Eine Spalte
name,Name,bezeichnungodertitlewird zum Namen des Placemarks in der Google-Earth-Seitenleiste. - Alle übrigen Spalten (auch die Koordinatenspalten selbst) stehen als
ExtendedDataim Ballon jedes Placemarks. - Koordinaten werden aus dem angegebenen Eingabe-CRS nach WGS 84 transformiert, wie KML es verlangt.
Was kann nicht vollständig übernommen werden?
- Zeilen ohne gültige Koordinatenwerte in den gewählten Spalten liefern keine Geometrie und werden von GDAL übersprungen.
- Ohne Namensspalte erhalten alle Placemarks dieselbe Beschriftung — die Werte sind zwar im Ballon, aber in der Seitenleiste nicht unterscheidbar.
- Spaltentypen gehen verloren: KML speichert
ExtendedDataals Text, Zahlen und Datumsangaben werden erst beim Reimport wieder interpretiert.
Vorschau vor der Konvertierung
Nach Auswahl der Spalten zeigt „Vorschau anzeigen“ die tatsächlich erkannte Anzahl an Objekten und deren räumliche Ausdehnung — passt das nicht zu den Erwartungen (z. B. 0 Objekte oder eine Ausdehnung außerhalb Deutschlands), lässt sich die Spaltenauswahl korrigieren, bevor die eigentliche Konvertierung läuft.
Ergebnis und Download
Das Ergebnis ist eine einzelne .kml-Datei, Koordinaten in EPSG:4326 (Google-Earth-Standard).
Wie Ihre Punkte in Google Earth heißen
Das ist der Unterschied, der in der Praxis am meisten ausmacht: In der Seitenleiste von Google Earth trägt jeder Punkt einen Namen. Enthält Ihre Tabelle eine Spalte, die name, Name, bezeichnung oder title heißt, wird sie dafür verwendet. Findet sich keine, listet Google Earth hunderte Einträge mit identischer Beschriftung — technisch korrekt und praktisch unbrauchbar.
Es lohnt sich also, der Tabelle vor dem Hochladen eine sprechende Spalte name zu geben. Alle übrigen Spalten landen als ExtendedData im Ballon, der beim Klick auf einen Punkt aufgeht — dort gehen sie nicht verloren, sie sind nur einen Klick entfernt.
Ab wann KMZ die bessere Wahl ist
KML ist unkomprimierter Text. Bei einigen tausend Zeilen wird die Datei entsprechend groß, und Google Earth wird beim Öffnen spürbar langsam. KMZ ist dieselbe Datei in einem ZIP — meist ein Zehntel der Größe, von Google Earth genauso gelesen, und beim Verschicken per Mail der ruhigere Weg.
Umgekehrt gilt: Wenn Sie die Datei noch einmal mit einem Texteditor bearbeiten oder in ein Skript geben wollen, bleiben Sie bei KML. Und wenn Sie die Daten in eine Webkarte statt nach Google Earth bringen wollen, sind Sie mit GeoJSON besser bedient.
Anleitung
- Laden Sie Ihre CSV-Datei hoch (Drag & Drop oder Klick).
- Bestätigen oder wählen Sie die Longitude/Latitude-, Rechtswert/Hochwert- oder WKT-Spalte.
- Geben Sie das Eingabe-CRS an (Standard: WGS 84).
- Klicken Sie auf „Vorschau anzeigen“ und prüfen Sie Objektanzahl und Ausdehnung.
- Klicken Sie auf „In KML umwandeln“ und warten Sie, bis der Job abgeschlossen ist.
- Laden Sie die KML-Datei herunter.
Datenschutz und Löschung
Ohne Anmeldung wird Ihre Datei gelöscht, sobald die Umwandlung abgeschlossen ist, und das Ergebnis mit dem Download — spätestens nach der oben genannten Frist. Download-Links sind befristet gültig. Details: Sicherheit und Datenschutz.
Beispieldatei
Kleine Beispiel-CSV herunterladen (drei Orte, Semikolon-getrennt mit Komma-Dezimaltrennzeichen) zum direkten Ausprobieren.
Häufige Fragen
- Was, wenn GeoVerto die falschen Spalten vorschlägt?
- Wählen Sie über die Dropdowns die richtigen Spalten aus — die Vorschau zeigt sofort, ob die Auswahl plausible Koordinaten ergibt.
- Welches CRS soll ich bei Rechtswert/Hochwert angeben?
- In Deutschland meist ETRS89/UTM (EPSG:25832 für Zone 32N, EPSG:25833 für Zone 33N) — steht oft in der Dokumentation der Datenquelle.
Verwandte Konvertierungen
Formate im Detail
Für Entwickler:innen
Diese Konvertierung ist auch über die API verfügbar (POST /v1/convert mit target_formats: ["kml"], csv_lon_field/csv_lat_field oder csv_wkt_field, source_crs) — siehe API-Dokumentation.