GML
GML (.gml, „Geography Markup Language“) ist ein XML-Format des Open Geospatial Consortium. Es ist kein einzelnes Dateiformat, sondern eine Sprache, in der sich Fachschemata beschreiben lassen — deshalb sieht GML aus verschiedenen Quellen von innen sehr unterschiedlich aus.
Wo GML auftaucht
Vor allem dort, wo Verwaltung Daten herausgibt: INSPIRE-Datensätze der EU, Downloaddienste von Landesvermessungsämtern, Bebauungspläne nach XPlanung, Ergebnisse von WFS-Diensten. Wer in Deutschland Geodaten von einer Behörde bekommt, bekommt sie oft als GML.
NAS und ALKIS sind GML-Anwendungsschemata, aber kein gewöhnliches GML: Sie bringen ein eigenes, sehr umfangreiches Fachschema mit. GeoVerto behandelt sie deshalb getrennt — siehe Formatübersicht.
Das Koordinatensystem steht in der Datei
Anders als bei DXF ist hier keine Angabe nötig: GML trägt das Koordinatensystem als srsName an der Geometrie oder am Datensatz. GeoVerto liest es aus und zeigt es mit Konfidenzwert an.
Vorsicht bei der Achsenreihenfolge: In GML 3 sind die Achsen bei EPSG-Codes wie EPSG:4326 streng genommen Breite/Länge, nicht Länge/Breite. Wirken die Koordinaten nach der Umwandlung vertauscht, liegt es fast immer daran und nicht an den Daten.
Was GeoVerto damit macht
- GML in GeoJSON umwandeln — für Webkarten und Werkzeuge, die XML nicht verarbeiten.
- GML ist auch Zielformat: Attribute bleiben dabei vollständig erhalten — anders als bei CAD-Formaten wie DXF oder DGN, die keine Sachdaten aufnehmen.
Grenzen
GML-Dateien werden groß, weil XML ausführlich ist — ein Datensatz, der als GeoPackage 20 MB misst, kann als GML mehrere hundert Megabyte haben. Die aktuelle Dateigrenze steht auf jeder Konverterseite unter dem Uploadfeld; die Grenzen der Tarife finden Sie in den Preisen.
Enthält eine Datei mehrere Objektarten, entstehen daraus mehrere Layer. GeoVerto zeigt sie nach der Analyse einzeln an.