Shapefile in GeoPackage umwandeln

Wandeln Sie ein Shapefile-ZIP in ein GeoPackage um — den moderneren, dateibasierten OGC-Nachfolger von Shapefile ohne dessen Beschränkungen bei Feldnamenlänge, Geometrietyp und Dateigröße. GeoVerto liest das Koordinatensystem aus der PRJ, übernimmt Geometrie und Attribute und schreibt alles in eine einzige Datei.

Laden Sie das Shapefile als ZIP mit SHP, SHX, DBF und möglichst PRJ hoch, nicht die SHP-Datei allein.

Shapefile-Datei hierher ziehen oder klicken zum Auswählen

Ein ZIP mit .shp, .shx, .dbf und möglichst .prj — nicht die .shp-Datei allein.

Dateigröße
100 MB je Datei ohne Konto — mehr mit kostenlosem Konto
Löschung
Eingabe nach der Umwandlung, Ergebnis mit dem Download — spätestens nach 15 Minuten
Verarbeitung
Server in Deutschland, verschlüsselte Übertragung — Details

Unterstützte Eingabe

Ein ZIP mit .shp/.shx/.dbf (optional .prj/.cpg); Dateigrenze und Löschfrist stehen oben unter dem Uploadfeld.

Was wird übernommen?

  • Alle Geometrien des Shapefiles in einer Tabelle des GeoPackage — Punkte, Linien oder Flächen, ohne Aufsplitten in mehrere Dateien.
  • Alle Attributfelder der DBF mit ihren Typen; die Feldnamen bleiben, wie sie im Shapefile stehen (siehe unten zur Zehn-Zeichen-Grenze).
  • Das Koordinatensystem aus der .prj — GeoPackage speichert es in der Datei selbst, eine Begleitdatei ist nicht mehr nötig.
  • Der Zeichensatz der Attribute, sofern eine .cpg-Datei im ZIP liegt; das GeoPackage ist auf UTF-8 festgelegt.

Was kann nicht vollständig übernommen werden?

  • Shapefile kennt kein Styling — GeoPackage speichert Styling ebenfalls nicht standardmäßig, hier entsteht also kein zusätzlicher Verlust.
  • Bereits auf 10 Zeichen gekürzte Feldnamen werden nicht wiederhergestellt — die vollen Namen stehen im Shapefile nirgends mehr.
  • Ohne .prj im ZIP hat das GeoPackage kein verlässliches Koordinatensystem; die Analyse zeigt in diesem Fall eine niedrige Konfidenz an.

Ergebnis und Download

Das Ergebnis ist eine einzelne .gpkg-Datei im Koordinatensystem der Quelle (aus der .prj) oder im gewählten Ziel-CRS. Anders als bei Shapefile ist dafür kein Aufsplitten in mehrere Dateien nötig, selbst wenn die Quelle gemischte Geometrietypen enthält. Der Download-Link ist befristet gültig.

Anleitung

  1. Laden Sie Ihr Shapefile-ZIP hoch (Drag & Drop oder Klick).
  2. Prüfen Sie das Analyseergebnis (Objektanzahl, CRS-Konfidenz).
  3. Klicken Sie auf „In GeoPackage umwandeln“ und warten Sie, bis der Job abgeschlossen ist.
  4. Laden Sie das GeoPackage herunter.

Datenschutz und Löschung

Ohne Anmeldung wird Ihre Datei gelöscht, sobald die Umwandlung abgeschlossen ist, und das Ergebnis mit dem Download — spätestens nach der oben genannten Frist. Download-Links sind befristet gültig. Details: Sicherheit und Datenschutz.

Häufige Fragen

Warum GeoPackage statt Shapefile?
Keine 10-Zeichen-Feldnamenbeschränkung, keine 2-GB-Grenze, volle Unicode-Unterstützung und beliebig gemischte Geometrietypen in einer Datei.

Der Weg aus dem Zehn-Zeichen-Korsett

Das ist der häufigste Grund für diese Richtung. Die Attributtabelle eines Shapefiles ist eine dBASE-Datei und erlaubt höchstens zehn Zeichen je Feldname. Aus Baujahr_Gebaeude wird Baujahr_Ge, und wenn zwei Felder gleich anfangen, hängt GDAL Ziffern an. GeoPackage kennt diese Grenze nicht.

Wichtig: Die Kürzung wird beim Umwandeln nicht rückgängig gemacht. Was im Shapefile schon abgeschnitten ist, bleibt abgeschnitten — die vollen Namen stehen nirgends mehr. Wer die Wahl hat, exportiert lieber direkt aus der Quelle ins GeoPackage, statt den Umweg über Shapefile zu nehmen.

Umlaute, Dateigrenzen und das Bündel aus vier Dateien

Ein Shapefile besteht aus mindestens vier Dateien, die zusammengehören — geht die .prj verloren, ist das Koordinatensystem weg. Nach der Umwandlung ist es eine Datei, die alles enthält: Geometrie, Sachdaten, Koordinatensystem und Index.

Zwei alte Ärgernisse verschwinden gleich mit. Die 2-GB-Grenze je Shapefile-Bestandteil gilt für GeoPackage nicht. Und die Zeichensatzfrage der .dbf — jene Dateien, in denen Umlaute als Stra�e ankommen — stellt sich nicht mehr: GeoPackage ist auf UTF-8 festgelegt. Liest GeoVerto beim Hochladen eine .cpg-Datei mit, wird der Zeichensatz korrekt übernommen; fehlt sie, prüfen Sie das Ergebnis auf Umlaute.

Für Entwickler:innen

Diese Konvertierung ist auch über die API verfügbar (POST /v1/convert mit target_formats: ["gpkg"]) — siehe API-Dokumentation.