DGN in GeoJSON umwandeln
Wandeln Sie eine MicroStation-Zeichnung im DGN-Format in eine GeoJSON-Datei für Webkarten und GIS um. GeoVerto rechnet die Koordinaten aus dem von Ihnen gewählten Quellsystem nach WGS 84 um und übernimmt Ebene, Farbe, Stift und Elementtyp als Attribute.
Wichtig: Eine DGN-Datei enthält keine verlässliche Angabe zum Koordinatensystem, GeoJSON verlangt aber WGS 84. Wählen Sie deshalb vor der Konvertierung das Quell-Koordinatensystem der Zeichnung aus — ohne diese Angabe kann nicht umgerechnet werden.
Eine einzelne .dgn-Datei, keine Begleitdateien.
- Dateigröße
- 100 MB je Datei ohne Konto — mehr mit kostenlosem Konto
- Löschung
- Eingabe nach der Umwandlung, Ergebnis mit dem Download — spätestens nach 15 Minuten
- Verarbeitung
- Server in Deutschland, verschlüsselte Übertragung — Details
Unterstützte Eingabe
Eine einzelne .dgn-Datei (Dateigrenze und Löschfrist stehen oben unter dem Uploadfeld). Einzelheiten zum Format: DGN-Format.
Ohne Koordinatensystem geht es bei GeoJSON gar nicht
Eine DGN-Datei speichert kein Koordinatensystem. In der Datei stehen nur Zahlenpaare — ob das Meter in UTM Zone 32N, Gauß-Krüger-Koordinaten oder Grad in WGS 84 sind, geht daraus nicht hervor.
Bei GeoJSON ist die Angabe deshalb keine Formalie, sondern Voraussetzung: GeoJSON ist nach RFC 7946 immer in WGS 84 (EPSG:4326), also in Längen- und Breitengraden. Ihre Zeichnung muss dorthin umgerechnet werden, und eine Umrechnung braucht einen Ausgangspunkt. GeoVerto trifft hier keine Annahme, denn ein falsch geratenes System erzeugt keine Fehlermeldung, sondern Koordinaten, die plausibel aussehen und trotzdem hunderte Kilometer danebenliegen. Bei deutschen Vermessungs- und Planungsdaten ist es meist EPSG:25832; im Zweifel fragen Sie beim Datenlieferanten nach.
Was wird übernommen?
- Punkte, Linien und Flächen der Zeichnung gemeinsam in einer
FeatureCollection— GeoJSON darf gemischte Geometrietypen führen, eine Aufteilung entfällt. - Ebene (Level), Farbe, Stift und Elementtyp als Properties jedes Features — bei DGN ist das die gesamte strukturierte Information, weil das Format keine frei benennbaren Sachdaten kennt.
- Umlaute und Sonderzeichen in Ebenennamen bleiben unverändert, weil GeoJSON auf UTF-8 festgelegt ist.
- Die Lage: Aus dem gewählten Quell-Koordinatensystem werden alle Koordinaten nach WGS 84 (Längen- und Breitengrad) gerechnet.
Was kann nicht vollständig übernommen werden?
- Kreisbögen, Ellipsen und B-Splines: GeoJSON kennt keine Kurven, sie werden in Linienzüge aus Stützpunkten aufgelöst (Einzelheiten in der nächsten Karte).
- Darstellung aus MicroStation — Linienstärken, Symbolik und Zellen-Definitionen — ist nicht Teil des GeoJSON; die Farb- und Stiftnummer bleibt nur als Attributwert stehen.
- Kompaktheit: GeoJSON ist Text und kann bei umfangreichen Zeichnungen deutlich größer werden als die DGN-Datei.
Kurven werden zu Stützpunkten
MicroStation kennt Kreisbögen, Ellipsen und B-Splines als eigene Elementtypen — als mathematische Beschreibung, nicht als Punktfolge. GeoJSON kennt nur Punkte, Linien und Flächen. Beim Umwandeln wird jede Kurve deshalb in ein Vieleck aus Stützpunkten aufgelöst.
Für Karten und Analysen ist das unproblematisch, für Rückwege in die Konstruktion nicht: Aus dem Ergebnis lässt sich der ursprüngliche Radius nicht wiederherstellen. Wenn Sie die Zeichnung später wieder in CAD brauchen, heben Sie die DGN-Datei auf, statt sie aus dem GeoJSON zurückzurechnen.
Eine Datei statt eines Bündels
Enthält die Zeichnung Punkte, Linien und Flächen nebeneinander, landen sie in einer FeatureCollection — GeoJSON darf gemischte Geometrietypen führen. Das Ergebnis lässt sich direkt in Leaflet, OpenLayers oder Mapbox laden, ohne Entpacken und ohne Begleitdateien. Umlaute in Ebenennamen überleben unverändert, weil GeoJSON auf UTF-8 festgelegt ist. Download-Links sind befristet gültig.
Der Preis dafür ist die Größe: GeoJSON ist Text, und eine umfangreiche Zeichnung wird schnell ein Vielfaches der DGN-Datei. Wenn das Ergebnis in eine Webkarte soll, lohnt sich das Vereinfachen der Geometrien im Konverter — oder Shapefile als kompakteres Ziel.
Diese Richtung verliert nichts
DGN kann keine frei benennbaren Sachdaten speichern — deshalb gibt es in einer DGN-Datei auch keine, die beim Umwandeln verloren gehen könnten. Was drinsteht (Ebene, Farbe, Stift, Elementtyp), kommt vollständig in GeoJSON an.
Umgekehrt ist Vorsicht geboten: Geodaten nach DGN umzuwandeln wirft alle Attribute weg. GeoVerto warnt in diesem Fall am Auftrag; eine eigene Seite für diese Richtung gibt es nicht.