DGN in Shapefile umwandeln

Wandeln Sie eine MicroStation-Zeichnung im DGN-Format in vollständige Shapefiles für QGIS, ArcGIS und andere GIS-Anwendungen um. GeoVerto trennt Punkte, Linien und Flächen automatisch und übernimmt Ebene, Farbe, Stift und Elementtyp als Attribute.

Wichtig: Eine DGN-Datei enthält keine verlässliche Angabe zum Koordinatensystem. Wählen Sie deshalb vor der Konvertierung aus, in welchem Quell-Koordinatensystem die Zeichnung vorliegt — es wird als .prj-Datei in das Shapefile geschrieben.

DGN-Datei hierher ziehen oder klicken zum Auswählen

Eine einzelne .dgn-Datei, keine Begleitdateien.

Dateigröße
100 MB je Datei ohne Konto — mehr mit kostenlosem Konto
Löschung
Eingabe nach der Umwandlung, Ergebnis mit dem Download — spätestens nach 15 Minuten
Verarbeitung
Server in Deutschland, verschlüsselte Übertragung — Details

Unterstützte Eingabe

Eine einzelne .dgn-Datei (Dateigrenze und Löschfrist stehen oben unter dem Uploadfeld). Einzelheiten zum Format: DGN-Format.

Warum das Koordinatensystem angegeben werden muss

Eine DGN-Datei speichert kein Koordinatensystem. In der Datei stehen nur Zahlenpaare — ob das Meter in UTM Zone 32N, Gauß-Krüger-Koordinaten oder Grad in WGS 84 sind, geht daraus nicht hervor. GeoVerto trifft hier keine Annahme, denn ein falsch geratenes System erzeugt keine Fehlermeldung, sondern Koordinaten, die plausibel aussehen und trotzdem hunderte Kilometer danebenliegen. Bei deutschen Vermessungs- und Planungsdaten ist es meist EPSG:25832; im Zweifel fragen Sie beim Datenlieferanten nach.

Anders als bei GeoJSON wird hier nicht umgerechnet: Shapefile hält das System fest, in dem die Daten liegen, und GeoVerto legt es als .prj-Datei neben die Geometrie. Ihre Angabe wird also nicht zum Rechenweg, sondern zur Beschriftung — sie muss trotzdem stimmen, sonst trägt das Ergebnis ein falsches Etikett.

Was wird übernommen?

  • Alle Elemente mit Geometrie — Punkte (etwa Schächte), Linienzüge (Leitungen, Achsen) und geschlossene Flächen (Gebäude, Flurstücke) — jeweils in einem eigenen Shapefile im ZIP.
  • Die DGN-Eigenschaften Ebene (Level), Farbe, Stift und Elementtyp als Spalten der DBF-Attributtabelle; da DGN keine frei benennbaren Sachdaten kennt, kommt damit alles an, was die Datei an strukturierter Information enthält.
  • Das von Ihnen gewählte Koordinatensystem als .prj-Datei neben jedem Shapefile, damit QGIS oder ArcGIS die Zeichnung sofort richtig verorten.

Was kann nicht vollständig übernommen werden?

  • Die Zeichnung als Ganzes: Weil ein Shapefile nur einen Geometrietyp führt, wird sie in mehrere Dateisätze für Punkte, Linien und Flächen aufgeteilt (Details in der nächsten Karte).
  • Feldnamen länger als zehn Zeichen werden gekürzt — bei den kurzen DGN-Attributen fällt das selten ins Gewicht.
  • Zellen (Cells), Bemaßungen und Textelemente werden als Geometrie bzw. Textattribut übernommen, ihre Darstellung in MicroStation (Linienstärken, Symbolik) jedoch nicht.

Je Geometrietyp eine eigene Datei

Eine MicroStation-Zeichnung enthält meist alles nebeneinander: Punkte für Schächte, Linien für Leitungen, Flächen für Gebäude. Shapefile kann das nicht. Ein Shapefile führt genau einen Geometrietyp, deshalb liegen im heruntergeladenen ZIP mehrere Dateisätze — je einer für Punkte, Linien und Flächen.

Jeder Satz besteht aus mindestens vier Dateien (.shp, .shx, .dbf, .prj). Sie gehören zusammen: Wer nur die .shp weitergibt, gibt eine Datei ohne Sachdaten und ohne Koordinatensystem weiter. Braucht die Zeichnung unbedingt eine einzige Datei, ist GeoJSON oder GeoPackage der bessere Weg. Download-Links sind befristet gültig.

Feldnamen werden auf zehn Zeichen gekürzt

Die Attributtabelle eines Shapefiles ist eine dBASE-Datei aus den Achtzigern, und die erlaubt höchstens zehn Zeichen je Feldname. Aus Elementtyp wird also gerade noch Elementtyp, aus einem längeren Namen etwas Abgeschnittenes. Kollidieren zwei gekürzte Namen, hängt GDAL eine Ziffer an.

Bei DGN fällt das selten ins Gewicht, weil die Attribute kurz heißen (Ebene, Farbe, Stift, Elementtyp). Es ist trotzdem der Grund, warum Shapefile für Datensätze mit sprechenden Feldnamen das schlechtere Ziel ist — dort verliert man Information im Namen, nicht in der Geometrie.

Diese Richtung verliert nichts

DGN kann keine frei benennbaren Sachdaten speichern — deshalb gibt es in einer DGN-Datei auch keine, die beim Umwandeln verloren gehen könnten. Was drinsteht (Ebene, Farbe, Stift, Elementtyp), kommt vollständig in Shapefile an.

Umgekehrt ist Vorsicht geboten: Geodaten nach DGN umzuwandeln wirft alle Attribute weg. GeoVerto warnt in diesem Fall am Auftrag; eine eigene Seite für diese Richtung gibt es nicht.