GeoJSON in Shapefile umwandeln

Wandeln Sie GeoJSON-Dateien aus Webkarten oder APIs in ein vollständiges Shapefile-ZIP für QGIS, ArcGIS oder Amtssoftware um. GeoVerto teilt gemischte Geometrietypen automatisch auf, kürzt Feldnamen DBF-konform und transformiert die Koordinaten auf Wunsch in ein Zielsystem wie ETRS89/UTM.

GeoJSON-Datei hierher ziehen oder klicken zum Auswählen

Eine einzelne .geojson,.json-Datei, keine Begleitdateien.

Dateigröße
100 MB je Datei ohne Konto — mehr mit kostenlosem Konto
Löschung
Eingabe nach der Umwandlung, Ergebnis mit dem Download — spätestens nach 15 Minuten
Verarbeitung
Server in Deutschland, verschlüsselte Übertragung — Details

Unterstützte Eingabe

Eine einzelne .geojson-Datei (Dateigrenze und Löschfrist stehen oben unter dem Uploadfeld; Tarife siehe Preise). Details zum Format: GeoJSON-Format.

Was wird übernommen?

  • Punkte, Linien und Flächen kommen vollständig an. Ein GeoJSON-Dokument mit gemischten Geometrietypen (z. B. Punkte und Polygone in derselben FeatureCollection) wird automatisch in mehrere Shapefiles aufgeteilt, weil ein Shapefile nur einen Typ je Layer speichern kann.
  • Alle flachen Attribute werden zu Feldern der .dbf-Tabelle — Zahlen als numerische Felder, Text als Zeichenfelder.
  • Das Koordinatensystem wird als .prj mitgeschrieben: WGS 84 oder das gewählte Ziel-CRS.
  • Feldnamen werden auf 10 Zeichen gekürzt (DBF-Beschränkung) — z. B. wird description zu descriptio. Verschachtelte JSON-Objekte werden als Text (JSON-Darstellung) in ein DBF-Feld geschrieben.

Was kann nicht vollständig übernommen werden?

  • Verschachtelte Attributstrukturen lassen sich nicht verlustfrei in die flache DBF-Tabellenstruktur übertragen: Objekte werden zu Text, Listen/Arrays kann DBF gar nicht abbilden — sie werden beim Export mit Warnung verworfen.
  • Features ohne Geometrie bleiben als reine Attributzeile mit leerer Shape erhalten, erscheinen aber nicht auf einer Karte.
  • GeoJSON kennt kein Styling — Shapefile ebenfalls nicht, hier entsteht kein zusätzlicher Verlust.

Was die Analyse zeigt

Nach dem Upload liest GeoVerto die Geometrietypen (Punkt/Linie/Fläche, auch gemischt), die Anzahl der Objekte sowie das Koordinatensystem mit einer Konfidenzangabe. GeoJSON ist laut Spezifikation (RFC 7946) immer WGS 84 (EPSG:4326) — ein optionales, älteres crs-Feld in der Datei wird zusätzlich berücksichtigt, falls vorhanden.

Konvertierungsoptionen

Standardmäßig bleibt das Ergebnis im Quell-CRS. Optional kann ein Ziel-CRS (z. B. ein UTM- oder Gauß-Krüger-System für den deutschen Amtsbetrieb) angegeben werden — die Koordinaten werden dann vor dem Schreiben transformiert.

Ergebnis und Download

Das Ergebnis ist ein ZIP mit einem vollständigen Shapefile (.shp/.shx/.dbf/.prj) — bei gemischten Geometrietypen ein Shapefile-Satz je Typ (z. B. _points, _polygons) in demselben ZIP, da ein einzelnes Shapefile nur einen Geometrietyp pro Layer speichern kann. Der Download-Link ist befristet gültig, siehe Sicherheit.

Anleitung

  1. Laden Sie Ihre GeoJSON-Datei hoch (Drag & Drop oder Klick).
  2. Prüfen Sie das Analyseergebnis (Geometrietypen, CRS).
  3. Tragen Sie optional ein Ziel-CRS ein.
  4. Klicken Sie auf „In Shapefile umwandeln“ und warten Sie, bis der Job abgeschlossen ist.
  5. Laden Sie das ZIP herunter.

Koordinatensystem und Projektion

GeoJSON ist laut Spezifikation immer EPSG:4326. Für den Einsatz in deutscher Amtssoftware wird das Ergebnis oft nach ETRS89/UTM (z. B. EPSG:25832 für Zone 32N) transformiert — tragen Sie das Ziel-CRS dafür oben ein.

Datenschutz und Löschung

Ohne Anmeldung wird Ihre Datei gelöscht, sobald die Umwandlung abgeschlossen ist, und das Ergebnis mit dem Download — spätestens nach der oben genannten Frist. Download-Links sind befristet gültig. Details: Sicherheit und Datenschutz.

Beispieldatei

Kleine Beispiel-GeoJSON herunterladen (zwei Punkte, Berlin und Hamburg) zum direkten Ausprobieren.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Konto?
Nein, für kleine Dateien nicht — die Grenze steht oben unter dem Uploadfeld, größere Dateien und mehr Volumen gibt es mit Konto, siehe Preise.
Warum bekomme ich mehrere Shapefiles in einem ZIP?
Weil Ihre GeoJSON-Datei sowohl Punkte als auch Linien/Flächen enthält — Shapefile kann pro Datei nur einen Geometrietyp speichern, siehe „Was wird übernommen?“ oben.
Was passiert mit verschachtelten Attributen?
DBF-Tabellen kennen nur flache Felder — verschachtelte JSON-Objekte werden als Text gespeichert, Listen/Arrays gehen komplett verloren, siehe „Was kann nicht vollständig übernommen werden?“ oben.

Für Entwickler:innen

Diese Konvertierung ist auch über die API verfügbar (POST /v1/convert mit target_formats: ["shapefile"]) — siehe API-Dokumentation.