Shapefile in GeoJSON umwandeln

Shapefiles direkt im Browser in GeoJSON für Webkarten umwandeln — mit Auswahl der übernommenen Attribute, einstellbarer Koordinatenpräzision und optionaler Geometrievereinfachung für kleinere Dateien.

Shapefile-ZIP hierher ziehen oder klicken zum Auswählen

ZIP mit .shp/.shx/.dbf (optional .prj/.cpg) — siehe Shapefile-Format für die Details.

Unterstützte Eingabe

Ein ZIP mit .shp/.shx/.dbf (optional .prj/.cpg), max. 20 MB anonym, siehe Preise. Details zum Format: Shapefile-Format.

Wenn die .prj-Datei fehlt

Ohne .prj-Datei kann GeoVerto das Koordinatensystem nicht sicher erkennen — die Analyse zeigt dann eine niedrige Konfidenz an, statt ein CRS zu erfinden. Für ein korrektes Ergebnis muss das Quell-CRS in diesem Fall bekannt sein und die Datei entsprechend mit.prj neu exportiert werden.

Attributauswahl, Präzision und Vereinfachung

Standardmäßig übernimmt GeoVerto alle Attributfelder — per Checkbox lassen sich einzelne Felder abwählen, etwa um interne IDs nicht in einer öffentlichen Webkarte zu veröffentlichen. Die Koordinatenpräzision begrenzt die Anzahl der Nachkommastellen (weniger Nachkommastellen bedeuten kleinere Dateien, aber ungenauere Positionen). Die Vereinfachung reduziert die Anzahl der Stützpunkte einer Geometrie innerhalb der angegebenen Toleranz — nützlich für sehr detailreiche Polygone, die im Browser sonst langsam rendern.

Ergebnis und Download

Das Ergebnis ist eine einzelne .geojson-Datei, Koordinaten immer in EPSG:4326 (Standard für GeoJSON und die meisten Webkarten-Bibliotheken), unabhängig vom Quell-CRS.

Anleitung

  1. Shapefile-ZIP hochladen (Drag & Drop oder Klick).
  2. Analyseergebnis prüfen (Objektanzahl, CRS-Konfidenz).
  3. Attribute abwählen, Präzision und Vereinfachung optional festlegen.
  4. „In GeoJSON umwandeln“ klicken und warten, bis der Job abgeschlossen ist.
  5. GeoJSON herunterladen.

Technische Besonderheiten

  • Koordinaten werden immer nach EPSG:4326 transformiert, auch wenn das Quell-CRS bereits WGS 84 ist (schadet nicht, entspricht aber der GeoJSON-Spezifikation RFC 7946).
  • Die Attributauswahl nutzt GDALs -select, die Präzision -lco COORDINATE_PRECISION und die Vereinfachung -simplify — alle drei direkt gegen echte GDAL-Läufe getestet, bevor sie in den Konverter eingebaut wurden.

Mögliche Informationsverluste

  • Shapefile kennt kein Styling — GeoJSON transportiert ebenfalls nur Geometrie und Attribute, hier entsteht also kein zusätzlicher Verlust.
  • Eine zu hohe Vereinfachungstoleranz kann sichtbare Kantenverschiebungen bei Polygonen verursachen — im Zweifel zunächst mit einer kleinen Toleranz testen.
  • Eine niedrige Koordinatenpräzision (z. B. 2 Nachkommastellen bei Grad-Koordinaten) entspricht einer Ungenauigkeit von mehreren hundert Metern.

Datenschutz und Löschung

Ohne Anmeldung wird die Datei nach 2 Stunden automatisch gelöscht, Download-Links laufen nach 15 Minuten ab. Details: Sicherheit und Datenschutz.

Häufige Fragen

Muss ich Attribute abwählen?
Nein — ohne Abwahl werden alle Felder aus dem Shapefile übernommen.
Welche Präzision ist für Webkarten sinnvoll?
6 Nachkommastellen entsprechen einer Genauigkeit von unter 10 cm und reichen für praktisch jede Webkarten-Anwendung.
Warum sollte ich Geometrien vereinfachen?
Sehr detailreiche Polygone (z. B. aus hochauflösenden Vermessungsdaten) können im Browser langsam rendern — eine moderate Vereinfachung reduziert die Dateigröße spürbar, ohne die Form sichtbar zu verändern.

Für Entwickler:innen

Diese Konvertierung ist auch über die API verfügbar (POST /v1/convert mit target_formats: ["geojson"], optional select_fields, coordinate_precision, simplify_tolerance) — siehe API-Dokumentation.